Franz Josef

Auf der Fahrt in das kleine Dorf Franz Josef, das am gleichnamigen Gletscher liegt, hat unser Bus einen kurzen Zwischenstop an den Pancake Rocks gemacht und das hat sich wirklich gelohnt!

Wir hatten zwar nur 45 Minuten Zeit, aber es hat gereicht, um den Rundweg zu durchlaufen (oder eher zu joggen) und an den sehenswürdigen Spots stehen zu bleiben. Danach haben wir uns im Café noch Pancakes bestellt, um unserem Touristen-Klischee voll und ganz zu entsprechen und wir haben es genossen.

Als wir dann in unserem Hostel angekommen sind, war es bereits Abend und wir haben vor allem Pläne für die kommenden Tage geschmiedet. Am nächsten Morgen haben wir uns am Frühstücksbuffet mit Müsli, Toast und Waffeln den Bauch voll geschlagen und anschließend sind wir bis zur Gletscherzunge des Franz Josef gewandert. Insgesamt waren wir gute drei Stunden unterwegs und auf der Strecke kommt man an schönen Wasserfällen vorbei. An den Gletscher kommt man ohne Helikopterflug oder ewiger Wanderung leider nicht so nah heran und gerade auf den Bildern sieht man sehr wenig. Aber die Wanderung hat uns trotzdem Spaß gemacht und wir konnten einen weiteren Punkt von unserer Bucket-Liste abhaken.

Etwas später sind wir dann noch eine halbe Stunde zu dem Tatare Tunnel spaziert, in dem man Glühwürmchen sehen kann. Das war wirklich ein Abenteuer, weil es in dem Tunnel stockdunkel ist und das Wasser bis zu den Knöcheln steht. Wir haben also unsere Schuhe ausgezogen und uns barfuß langsam voran getastet. Im Nachhinein wären Flip-Flops wohl sinnvoller gewesen, da die Steine ziemlich spitz sind und man mit der Kälte des Wassers schon genug zu kämpfen hat, aber die Glühwürmchen waren es wert. Im Whirlpool unseres Hostels konnten wir uns wieder aufwärmen und danach sind wir mit ein paar Leuten in die Ice Bar, in der man kostenlos Billard und Dart spielen kann und später haben ein paar sogar Karaoke gesungen. Es war ein toller Abend mit coolen Menschen und ich war fast ein bisschen traurig, dass wir für den nächsten Morgen schon einen Bus gebucht haben, der uns weiter Richtung Süden bringt.

Inzwischen sind wir nach sechs Stunden Busfahrt in Cromwell angekommen, wo wir drei Nächte bleiben werden. Die Busfahrt war sehr entspannt, wir haben wunderschöne Seen- und Berglandschaften gesehen und jetzt freue ich mich schon sehr auf die kommenden Tage.

Habt eine schöne Woche! Eure Eva 🙂

Autor: inspireva.blog

Hallo! Ich bin Eva. Ich lebe in Konstanz und studiere Literatur- Kunst- und Medienwissenschaft. Auf meinem Blog möchte ich euch von meinen Reisen erzählen, Fotos teilen und meine Leidenschaft für das Schreiben verwirklichen.

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